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Jedes Jahr wird ein landesweiter Wettbewerb Alte Sprachen, d.h. Latein und/oder Griechisch, ausgetragen. Jeder, der zum Meldetermin einen Lateinkurs in der 11. oder 12. Jahrgangsstufe besucht, kann daran teilnehmen. Zu gewinnen gibt es Buchpreise im Wert von ca. 50, 75, 100 EUR und mehr, Geldpreise von ca. 100-300 EUR, Fahrtenzuschüsse (Rom oder Griechenland) und – in der dritten Stufe – die Aufnahme in die "Studienstiftung des Deutschen Volkes".

Bei dem 19.Landeswettbewerb für Griechisch und Latein haben wir einen Preisträger aus unseren Reihen zu verzeichnen:
Herzlichen Glückwunsch an:
Daniel Zamani
Er gewann in der zweiten Stufe des Wettbewerbes mit seiner Hausarbeit "Eroberer blicken
auf Ureinwohner: Juan Ginés de Sepúlveda, Amerigo Vespucci und Tacitus" den Preis der Stadt
Kaiserslautern und den Preis der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt.
Kristina Becker absolvierte die erste Stufe des Wettbewerbs erfolgreich. Auch ihr an dieser
Stelle herzlichen Glückwunsch!
Der Wettbewerb gliedert sich in drei Stufen:
1. Stufe:
Man schreibt eine Lateinklausur, vergleichbar einer Kursarbeit, unterschiedlich in der
Schwierigkeit und der Bewertung für die 11. und 12. Jahrgangsstufe; wer dabei
gut oder sehr gut abschneidet, erhält mit der Anerkennungsurkunde oder einem
Preis zugleich die Zulassung zur nächsten Stufe.
2. Stufe:
Man schreibt eine
Hausarbeit über eines der von der Kommission zur Wahl gestellten Themen; wenn
der Fachlehrer/ die Fachlehrerin einverstanden ist, kann sie auch als Teil der
Besonderen Lernleistung (BLL) verwendet werden. Wer hier erfolgreich ist,
erhält einen Preis, unabhängig davon, ob er bereits in der 1. Stufe einen
Preis erhalten hat. Außerdem kann er eine Einladung zum Kolloquium (3. Stufe)
erhalten.
3. Stufe:
Das Kolloquium findet
in der Form eines Rundgesprächs der maximal acht eingeladenen Teilnehmer
sowie von je zwei Einzelgesprächen mit Mitgliedern der Jury statt. Am Ende
steht die Aufnahme von bis zu drei Teilnehmern in die "Studienstiftung des
Deutschen Volkes".
Zur zeitlichen Planung:
Die Lateinklausuren finden in der
Regel im Frühjahr statt. Es stehen jeweils vier Zeitstunden zur Verfügung. Das
übliche Wörterbuch darf benutzt werden.
Die Themen für die Hausarbeiten
werden zusammen mit den Urkunden und Benachrichtigungen in der Regel noch vor
den Herbstferien an die Schulen geschickt. Die Arbeiten müssen dann erst ca. im
Januar abgegeben werden. Natürlich bedeutet die Zulassung zur zweiten Stufe
keine Verpflichtung zur Abgabe einer Hausarbeit.
Alle Wettbewerbsarbeiten werden
chiffriert und durch die Jury zentral ausgewertet. Die Preisträger werden
benachrichtigt und mit allen Teilnehmern der zweiten Stufe zur Preisverleihung
eingeladen.
Wer mitmachen will, wendet sich am besten an den Fachlehrer/die Fachlehrerin bzw. den Schulleiter; bei mehreren Teilnehmern aus einem Kurs kann eine Liste erstellt werden.
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