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Die Natur in ihren vielfältigen Erscheinungsformen gehört zu unserem Leben wie essen und schlafen.
Sich ihrer und ihres Reichtums bewusst zu werden, war das Ziel eines Projektes in der
Jahrgangsstufe 7, das durchaus unkritisch darauf zielte, zu SEHEN.
Zunächst wurde gezeichnet - die klassische Form der Wahrnehmungsschulung.
Die erkannten Strukturen
wurden anschließend "nachgebaut": Steine und Hölzer aus Draht und Blumen aus gebranntem
Ton irritieren die Wahrnehmung.
Das Gesehene wird erkannt, eindeutig zugeordnet - und doch wirkt
es fremd. Federleichte Steine sind "nicht richtig", genausowenig wie schweres Holz
und substanzlos weiche Stoffblumen.
So reifte denn die Erkenntnis, dass Natur, dass unsere Lebensumwelt mehr ist als die Addition
ihrer sichtbaren Elemente. Stofflichkeit und Masse gehören dazu ebenso wie Geruchsempfindungen.
Metamorphose bedeutet Umgestaltung. Und diese schärft die Wahrnehmung.
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