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Metamorphosen

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Metamorphosen

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Die Natur in ihren vielfältigen Erscheinungsformen gehört zu unserem Leben wie essen und schlafen.
Sich ihrer und ihres Reichtums bewusst zu werden, war das Ziel eines Projektes in der Jahrgangsstufe 7, das durchaus unkritisch darauf zielte, zu SEHEN.

Zunächst wurde gezeichnet - die klassische Form der Wahrnehmungsschulung.

Die erkannten Strukturen wurden anschließend "nachgebaut": Steine und Hölzer aus Draht und Blumen aus gebranntem Ton irritieren die Wahrnehmung.
Das Gesehene wird erkannt, eindeutig zugeordnet - und doch wirkt es fremd. Federleichte Steine sind "nicht richtig", genausowenig wie schweres Holz und substanzlos weiche Stoffblumen.

So reifte denn die Erkenntnis, dass Natur, dass unsere Lebensumwelt mehr ist als die Addition ihrer sichtbaren Elemente. Stofflichkeit und Masse gehören dazu ebenso wie Geruchsempfindungen.

Metamorphose bedeutet Umgestaltung. Und diese schärft die Wahrnehmung.

K. Hähnel

Zu "Bildende Kunst"

Erstellt von Webmaster. Letzte Änderung: Webmaster, 19.09.2009 18:57 (ID: 199)

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