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München 2007

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München 2007

Eine Feiertagsexkursion des Leistungskurses Bildende Kunst/ Hähnel

7.06.07 - 10.06.07

Mit vollgepackten Koffern und freudiger Erwartung ging die Reise Donnerstag morgens los. Als wir um 13.30 Uhr endlich München erreichten, suchten wir (7 Schüler und Fr. Hähnel) unser kleines, aber feines Hotel auf, das zwar unweit des Bahnhofs, aber recht fern vom Stadtzentrum lag.

Ohne ausgepackt zuhaben, machten wir uns gleich auf den Weg, um unsere Stadtführung um 15.00 Uhr zu beginnen. Drei Stunden wurden wir von einer studierten Kunsthistorikerin durch München geführt und beladen mit allerlei Infos zu Bauten wie Neuem und Altem Rathaus, Altem Hof, Oper, Residenz, Theatinerkirche, Fünf Höfe, Dreifaltigkeits- und Michaelskirche und allem, was noch am Wegesrand zu finden war. Schmerzende Füße und ein knurrender Magen waren die Folge, sodass die gemeinsame Stärkung im Augustiner im Anschluss dringend nötig war und die restliche Freizeit danach uns eine willkommene Gelegenheit, gemütlich durch die Stadt zu schlendern, Schaufenster-Sightseeing zu betreiben und die abendlichen Ausgehmöglichkeiten zu testen.

Nach dem Frühstück am Freitagmorgen machten wir und auf den Weg zur Alten Pinakothek, die Malerei vom Mittelalter bis ins 19.Jahrhundert beherbergt. Maler wie Albrecht Dürer, Hieronymos Bosch, Peter Paul Rubens, Giovanni Battista uns so viele mehr begeisterten uns. Werke aus deutschem und holländischem Mittelalter, italienischer Renaissance und Barock bietet die Pinakothek. Erschlagen von so viel Kunst "auf einem Haufen" brauchten wir alle eine Pause, wir hatten uns über 3 Stunden aufgehalten.

Nach kurzer Stärkung im überteuerten Museums-Restaurant; ging es allerdings gleich weiter mit der Kunst: Gegenüber in der Neuen Pinakothek, in der nun Malereien und Skulpturen vom späten 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert geboten wurde. Wir sahen Bilder der Romanik, Impressionismus, Realismus, Naturalismus, von van Gogh bis Monet waren viele berühmte Namen vertreten. Doch langsam aber sicher waren wir nicht mehr aufnahmefähig. Wir hatten zuviel gesehen und gehört, zuviel hatte uns in seinen Bann gezogen und uns beeindruckt, sodass der Museumsshop uns schließlich mehr interessierte.

Am nächsten Tag setzte sich das Kulturprogramm fort. Den Weg ins Museumsviertel kannten wir jetzt schon, Propyläen, Glyptothek und Antikensammlung schienen uns alte Vertraute. Das Kontrastprogramm erwartete uns in der Pinakothek der Moderne, deren Ausstellung Werke des 20. Jahrhunderts zeigt. Künstler wie Picasso, Franz Marc, Warhol, Dalí und mehr durften wir bewundern und darüber hinaus Designgeschichte studieren.

Wer danach noch aufnahmefähig war, besuchte das Lehnbachhaus. Wäre hier das Aufsichtspersonal nicht etwas störend gewesen, hätte man die Bilder der Expressionisten viel besser bestaunen können.

Am Abend traf man sich dann noch einmal - für den "Circe Eloise" und sein surreales Theater. Regen auf der Bühne, Tanz, Melodie und Licht entführten in eine andere Welt… Am Sonntag um 12.00 Uhr ging es dann wieder nach Hause. Auch diesen Vormittag verbrachten manche noch kulturell: im Nymphenburger Schlossgarten oder in der Glyptothek.

Was wir gelernt haben? München ist immer eine Reise wert, die italienischste Stadt nördlich der Alpen und hat mehr Kunst, Kultur und Geschichte zu bieten, als man an einem langen Wochenende verarbeiten kann.

Katja Hähnel

Zu "Exkursionen"

Erstellt von Webmaster. Letzte Änderung: Webmaster, 20.09.2009 12:16 (ID: 202)

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